Wie Harvester Ameisen schützen

BR-Fernsehbeitrag aus "Unser Land" vom 04.08.17

Ein Harvester im Wald? Ja, sicher!

Harvester, das sind spezielle Holzerntemaschinen. Ein Harvester fährt direkt in den Waldbestand hinein und umfasst mit seinem Greifarm zielgenau den Baum, der gefällt werden soll. Der Stamm wird abgeschnitten und noch am Greifarm entastet. Dann hebt der Harvester den Stamm genau dorthin, wo er schließlich abgelegt werden soll. Im Idealfall ist das direkt auf dem Forwarder, einem (Holzrücke-) Fahrzeug, das gefällte Stämme aus dem Waldbestand herausbringt.

Durch den Einsatz von Harvestern wird die Holzernte deutlich sicherer, die Risiken der Waldarbeit werden minimiert. Gleichzeitig werden auch Schäden an den Kronen oder der Borke anderer Bäume reduziert, die sonst entstehen können, wenn die Bäume fallen oder aus dem Bestand gezogen werden (=rücken). Dank spezieller Reifentechnik wird auf dem Waldboden nur wenig Druck ausgeübt. Damit Pflanzen und Tiere geschont bleiben, wird oft zusätzlich ein spezielles Reisigbett vorbereitet, auf dem der Harvester fährt. Das ist für eine kurze Weile optisch weniger ansprechend, hilft aber Mensch und Natur.

Hier geht es zum BR-Fernsehbeitrag aus "Unser Land": Kann ein Harvester Ameisen schützen?